Wichtiger Warnhinweis von Ärzten: 4 Symptome, die Sie ernst nehmen sollten, wenn Sie Vitamin D einnehmen

Sehr hohe Vitamin-D-Spiegel können gefährlich werden. Eine schwere Hyperkalzämie kann Herz und Gehirn beeinträchtigen und zu Herzrhythmusstörungen, Verwirrtheit oder anderen mentalen Veränderungen führen. Diese Symptome erfordern dringend ärztliche Hilfe, insbesondere wenn sie gemeinsam oder nach Einnahme hoher Dosen von Nahrungsergänzungsmitteln auftreten.

Warum das passiert

Der Körper benötigt Vitamin D, doch zu viel davon erhöht die Kalziumaufnahme. Ein abnormal hoher Kalziumspiegel kann zu Magenbeschwerden, Schwäche, häufigem Wasserlassen, Nierenproblemen und Herzrhythmusstörungen führen. Daher sollte Vitamin D nicht als harmloses Nahrungsergänzungsmittel nach dem Motto „Je mehr, desto besser“ betrachtet werden.

Wer sollte besonders vorsichtig sein?

Ein erhöhtes Risiko besteht bei der Einnahme hochdosierter Vitamin-D-Präparate ohne Blutspiegelkontrolle, bei der Kombination mehrerer Vitamin-D-haltiger Nahrungsergänzungsmittel oder bei der gleichzeitigen Einnahme bestimmter Medikamente. Das Informationsblatt der NIH weist zudem darauf hin, dass Vitamin D Wechselwirkungen mit einigen Medikamenten, darunter Thiaziddiuretika, haben kann, was den Kalziumspiegel weiter erhöhen kann.

Was zu tun ist, wenn Sie diese Symptome bemerken

Ignorieren Sie anhaltende Übelkeit, Erbrechen, ungewöhnliche Schwäche, Nierensymptome, Verwirrtheit oder Herzklopfen nicht. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird möglicherweise Ihre Nahrungsergänzungsmittel-Dosis und Ihre Medikamentenliste überprüfen und gegebenenfalls Blutuntersuchungen wie die Bestimmung des Kalzium- und 25-Hydroxyvitamin-D-Spiegels anordnen. Schwere Symptome erfordern eine umgehende ärztliche Untersuchung.

Fazit

Vitamin D kann bei korrekter Anwendung hilfreich sein, doch eine hochdosierte Einnahme ist nicht risikofrei. Wenn Sie Vitamin D einnehmen und Übelkeit, Müdigkeit, Nierensymptome oder Herzrhythmusstörungen bemerken, sollten Sie dies ernst nehmen und umgehend ärztlichen Rat einholen. Eine Vergiftung ist selten, tritt aber in der Regel aufgrund einer Überdosierung auf – nicht aufgrund von Sonnenlicht oder normaler Nahrungsaufnahme.