Ich saß auf ihrer Veranda, trank tief und fest, mein Puls raste. Sie saß neben mir, schweigend, und tätschelte mir sanft das Knie.
Nach einem Moment fragte sie: „Wie lange brauchen Sie noch?“
Ich blickte nach unten. „Sechs Wochen, falls sie sich entscheidet, so lange zu warten.“
Sie lächelte sanft, ein Hauch von Nostalgie lag in ihren Augen. „Ich erinnere mich an diese Zeit. Mein Walter war so nervös, dass er die Kliniktasche schon einen Monat früher gepackt hat.“ Ihre Hand zitterte leicht, als sie an ihrem Getränk nippte.
„Er klingt wie ein guter Mann.“
„Oh ja, das war er, Ariel. Es ist einsam, wenn man denjenigen verliert, der sich an die eigenen Geschichten erinnert.“ Sie verstummte und wandte sich dann mir zu. „Wer steht dir bei, Ariel?“
Ich starrte auf die Straße und kämpfte gegen die Tränen an. „Niemand mehr. Mein Ex, Lee, hat mich verlassen, als ich ihm von meiner Schwangerschaft erzählte. Und heute Morgen kam der Anruf – Zwangsversteigerung. Ich weiß nicht, was als Nächstes kommt.“
Sie musterte mich aufmerksam. „Du hast das alles ganz allein bewältigt.“
Ich lächelte schwach. „Sieht so aus. Ich bin wohl stur.“