Hüftschmerzen: Was bedeutet das?

  • Morgensteifigkeit, die sich bei Bewegung verstärkt.
  • Hüftschmerzen beim Gehen, Treppensteigen oder Aufstehen.
  • Schwierigkeiten beim Anziehen der Schuhe, beim Bücken.
  • Reibe- oder Knackgefühl im Gelenk.
  • Schmerzen, die in die Leiste, den Oberschenkel oder das Knie ausstrahlen.
  • Muskelermüdung, Gleichgewichtsstörungen, nächtliche Schmerzen oder ein Hitzegefühl in der Hüfte.

Gute Nachricht: Man kann mit einer abgenutzten Hüfte leben.

Sie müssen nicht erst bei starken Schmerzen handeln. Eine frühzeitige Diagnose kann den Verschleiß verlangsamen und Ihre Lebensqualität verbessern.

Hier einige Lösungsvorschläge:

Schmerzen lindern

Paracetamol oder entzündungshemmende Mittel gelegentlich, immer nach Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker.

Bewegen… aber sanft

Empfohlene Aktivitäten: Schwimmen, Radfahren, regelmäßiges Spazierengehen auf ebener Strecke.

Physiotherapiesitzungen helfen, die Muskeln rund um die Hüfte zu stärken und eine gute Beweglichkeit zu erhalten.

Den Druck auf das Gelenk verringern

Schon ein paar Kilo weniger können die Beschwerden oft deutlich lindern.

Wenn Schmerzen chronisch werden…

Eine Operation (Hüftgelenkersatz) kann in Betracht gezogen werden. Heutzutage ist es ein gängiges und gut kontrolliertes Verfahren: Mehr als 90 % der Patienten erlangen ihre Beweglichkeit für 10 bis 15 Jahre zurück.

Höre auf deinen Körper, handle jetzt!

Schmerzen zu ignorieren, lässt sie nicht verschwinden. Wenn Sie diese Symptome bemerken oder ein Angehöriger darüber klagt, ist der Besuch beim Arzt der erste Schritt zu einem angenehmeren Alltag.